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Liebe Eishockeyfreunde!

Kurzbericht von der Satdtratsitzung vom 25.07.2006:

In der öffentlichen Sitzung des Stadtrates war der TOP 1 die Eislauf- und Schwimmhalle an der Münchner Allee. Die Entscheidung ist gefallen, die Anlage wird komplett abgerissen. Die Elektrik- und Heizungsanlage für die Sporthalle wird verlegt.
Es wird ein attraktives Sportbecken an die Rupertustherme angebaut , mit seperatem Eingang.
Da Schwimmen in der Stadt Bad Reichenhall einen großen Stellenwert hat, soll dies so ver wirklicht werden und somit können die Schulen, die Bundeswehr und auch die Vereine wieder ihren Sport betreiben. Über einen Neubau der Eislaufhalle wurde kein Wort gesprochen.
Desweiteren soll an eine Gedenkstätte errichtet werden.
Der OB bat dann um Abstimmung für den Abbruch, den Neubau, Errichtung einer Gedenkstätte und erwähnte GENESIS als private Einrichtung.
Die Fraktionen im Stadtrat waren einstimmig dafür, diesen Vorschlag umszusetzen. Nur die FWG bat darum, GENESIS zuberücksichtigen, falls dieser Verein genügend Mittel auftreibt, sollte der Beschluss nochmals überdacht werden. (bk)

Ein Dankeschön aus Bad Reichenhall

Am 02.01.2006 wurde Bad Reichenhall, aber auch ganz Deutschland, vom Einsturz der Eishalle erschüttert. Auch wir vom EAC Bad Reichenhall waren geschockt zumal wir selbst einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs unter den Opfern zu beklagen hatten.

So traurig und erschütternd diese Katastrophe für uns alle war, konnten wir in den folgenden Tagen und Wochen eine Anteilnahme und Solidarität unter den Eishockey-Anhängern in Deutschland ( sogar aus der ganzen Welt ) feststellen die uns zu tiefst bewegt hat und für die wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken wollen.

Weit über tausend Einträge in unserem Gästebuch mit Beileidsbekundungen aber auch Ermutigungen und Aufmunterungen weiter zu machen haben uns in dieser Zeit sehr geholfen. Des weiteren gab es jede Menge Angebote für Benefiz-Spiele die wir leider alle gar nicht bewältigen konnten. So konnten aus den Spielen mit unserer Beteiligung ( Rosenheim, Bad Tölz, Burgau, Dingolfing, Amberg, Bad Aibling und Herne ) an die 30.000 € für die Opfer und Hinterbliebenen eingespielt werden. Viele veranstalteten aber auch Benefiz-Aktionen ohne unsere Beteiligung (z.B. die Turniere in Vorarlberg/Ö., Aahaus und Iserlohn).

Auch unsere Nachwuchsabteilung konnte einige Spenden (z.B. aus dem Verkauf von Benefiz-Trikots) verbuchen, was hinsichtlich der erhöhten Kosten durch viele Auswärtsfahrten zu Spielen und Trainings sehr hilfreich war. Schließlich spielte der EAC Bad Reichenhall mit allen Mannschaften die Saison zu Ende was bestimmt nicht einfach und selbstverständlich ist. Von der Erich Kühnhackl-Stiftung bekamen wir für unseren Nachwuchs eine nicht unerhebliche Materialspende (Trainingstrikots, Pucks, …)

Allen Spendern auch hierfür ein herzliches Dankeschön. Ebenfalls bedanken wollen wir uns sowohl beim Bayerischen – Eissport – Verband wie auch beim Deutschen – Eishockey – Bund die uns aufgrund der Ereignisse sehr entgegenkamen. Auch bei den umliegenden Vereinen und Gemeinden ( Trostberg, Salzburg, Inzell, Ruhpolding und Berchtesgaden ) wollen wir uns nochmals bedanken für die Bereitstellung von Eiszeiten.

Wir vom EAC Bad Reichenhall wollen auf jeden Fall weitermachen und den Eishockeysport vor allem für unseren Nachwuchs in Bad Reichenhall erhalten.

Man kann sich leider nicht bei jedem persönlich bedanken und es besteht auch die Gefahr jemanden zu vergessen, aber allen Eishockeyvereinen, -spielern, -fanclubs und -fans nochmals recht herzlichen Dank, denn es hat sich gezeigt, daß die Eishockey-Familie zusammenhält.

Thomas Rumpeltes

Hubert Berger

1. Vorstand

1.Vorstand

EAC Bad Reichenhall

Förderverein EAC Bad Reichenhall

 

Eishockeyszene zeigt Solidarität

Herner EG richtet gelungene Veranstaltung für die Opfer des Halleneinsturzes in Bad Reichenhall aus.
Gäste reisen aus dem hintersten Winkel der Republik an und nehmen knapp 1700 Euro mit

EISHOCKEY BENEFIZTURNIER

Einen gelungenen Saisonabschluss zauberte NRW-Vizemeister Herner EG zusammen mit der fast vollständig versammelten regionalen Eishockeyfamilie aufs Parkett. Im Mittelpunkt stand ein Benefizturnier zugunsten der Opfer des Halleneinsturzes in Bad Reichenhall am 2. Januar 2006. "Wir hatten das bei einer Ligentagung schon lange im Voraus geplant. Alle Klubs haben sofort ihre Unterstützung bekundet. Wir haben das in Herne gemacht, weil hier am meisten los ist und die besten Voraussetzungen mit der Halle sind", erklärte ein rundum glücklicher HEG-Chef Uwe Menapace. Gleichzeitig wurde der große Rahmen genutzt, um die Spieler und Vereine nach einer anstrengenden Saison mit einer großen Abschlussparty zu belohnen und Werbung für den Sport zu machen.

Die Mannschaft des EAC Bad Reichenhall hatten sich bereits am Freitagabend auf den Weg ins Ruhrgebiet gemacht, um für den guten Zweck aufs Eis zu gehen. Dazu musste die Crew eine zwölfstündige Bahnfahrt in Kauf nehmen, um am Samstagmorgen rechtzeitig zum Turnierbeginn am Gysenberg zu sein. Immer sind es fast 750 Kilometer in einen der hintersten Winkel im tiefsten Südosten der Republik. "Wir haben die Jungs am Bahnhof abgeholt und ihnen nach alter Väter Sitte ein ausgiebiges Frühstück in unserem Vereinslokal ´Das Fass´ organisiert", freute sich Menapace über das gelungene Charity-Event.

1000 Zuschauer kamen über den Tag verteilt zum Gysenberg, um ihre Soldidarität zu bekunden. Am Ende konnten EAC-Kapitän Michael Ziegler und seine Crew knapp 1700 Euro in Empfang nehmen. "Kompliment, dass die Teams nach der Saison noch einmal für uns aufs Eis gegangen sind. Die Resonanz war riesig. Die Leute im Ruhrpott sind super freundlich", bedankte sich Ziegler.

Auf dem Eis revanchierten sich die Blizzards mit einem Halbfinalsieg gegen Neuss (2:1 n. P.) für die knappe Niederlage im Aufstiegsfinale. Im Endspiel setzte sich Moers nach einem Treffer in der letzten Sekunde mit 2:1durch.

02.04.2006 Von Jens Schumann

Ein Bericht aus der Südostbayerischen Rundschau:

6.000 Euro spendet der EAC Bad Reichenhall für die Opfer des Eishalleneinsturzes. Im Bild von links: 2. EAC-Vorsitzender Alexander Bittl, Hubert Berger, 1. Vorsitzender des EAC-Fördervereins, und Landrat Georg Grabner. Die jungen Eishockeyspieler tragen ein Trikot, das ihrem verstorbenen Kameraden Andreas Jahn gewidmet ist. Foto: Rainer Georg Zehentner

Georg Grabner: Die Leut´ halten zusammen
EAC sammelte in fünf Benefizspielen 24.000 Euro für die Opfer des Eishallenunglücks

Bad Reichenhall. Der Eishockey-Athletik-Club Bad Reichenhall hat bei Benefizspielen 24.000 Euro für die Opfer des Eishallenunglücks in Bad Reichenhall gesammelt. Davon werden 18.000 Euro von Stiftungen verwaltet. 6.000 Euro übergab der Förderverein des EAC in dieser Woche an Landrat Georg Grabner.
"Wenn´s drauf ankommt, halten die Leut zusammen! So schlecht kann´s um diese Gesellschaft nicht bestellt sein", freute sich Georg Grabner, als er den symbolischen Scheck entgegen nahm.
Rund 30 Benefizspiele hätte der EAC austragen können, das hätte die Kapazität des Vereins allerdings überstiegen, berichtete Hubert Berger, 1. Vorsitzender des Fördervereins. Berger zeigte sich erfreut über eine "Welle der Hilfsbereitschaft aus der ganzen Welt", die der EAC nach dem Eishallenunglück erfahren habe, machte aber zugleich deutlich, dass der Verein nie daran geacht habe, diese Spenden zu verteilen oder gar für eigene Zwecke zu verwenden. Dafür sei man einfach nicht eingerichtet.
Berger bedauerte, dass die Reichenhaller Eishockey-Teams nach dem Einsturz der Eishalle vor Ort keine Trainingsmöglichkeit mehr hätten. Ein Lichtblick sei es da gewesen, dass die Schülermannschaft gratis zu einem einwöchigen Trainingslager nach Tschechien eingeladen worden sei.
Landrat Georg Grabner berichtete, dass zwei leitende Mitarbeiter des Landratsamtes fast ausschließlich mit der Betreuung der Opfer des Unglücks beschäftigt seien, und beteuerte: "Jede Unterstützung ist auf den Einzelfall abgestimmt." Völlig falsch wäre es, nach dem Gießkannenprinzip vorzugehen, da die Bedürfnisse der betroffenen Familien sehr unterschiedlich seien.
Die Erfahrungen bei den Benefizspielen seien durchwegs positiv gewesen, berichtete Hubert Berger: "Es ist toll, wie der Sport die Gesellschaft verbindet!" Er, Berger, hoffe, dass in Bad Reichenhall künftig wieder ein wenig mehr auf den Sport geschaut werde: "Wir brauchen die Schwimmhalle, und unsere Kinder brauchen einen Eislaufplatz." Rund 1.000 Leute, die von diesem Angebot regelmäßig Gebrauch gemacht hätten, stünden nun auf der Straße. Die Strukturen vieler Bad Reichenhaller Vereine werden zusammenbrechen ohne Eislauf- und Schwimmhalle, befürchtet Berger.
Damit nahm er Bezug auf die Erfahrungen seines Vereins, der nach dem Einsturz der Eishalle seine Heimspiele und Trainingseinheiten auswärts bestreiten musste. Die Leistung der ersten Mannschaft sei dadurch eingebrochen. Besonders belastend sei die Situation für die Kinder im EAC, die mit der Eishalle ein Stück ihrer vertrauten Umgebung verloren hätten. Sie seien hunderte Kilometer gefahren, um Heimspiele (!) zu bestreiten. Das sei mit erheblichen Kosten und einem großen Zeitaufwand verbunden. Auf die Dauer könne ein Verein so etwas nicht durchhalten.
Fünf Benefizspiele hat der EAC Bad Reichenhall bestritten: Das Spiel gegen die "Starbulls" Rosenheim brachte 10.000 Euro Erlös, bei einem Spiel gegen Bad Tölz kamen 8.000 Euro zusammen, 1.000 Euro bei einer Partie gegen Burgau, 870 Euro bei einem Spiel gegen Dingolfing. Und ein Spiel gegen Amberg brachte 4.000 Euro in die Spendenkasse. Die Gesamtsumme von 23.870 Euro wurde durch Kleinspenden und interne Spender auf 24.000 Euro gerundet.
Am 1. April wird das Team auch noch ein Turnier in Herne bestreiten. Alle Fahrten und persönlichen Kosten wurden vom EAC und den Spielern in Eigenleistung getragen, so dass die eingespielten Gelder komplett als Spenden zur Verfügung gestellt werden können.
rgz
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letztes Update am Montag 28-04-2008 8:42 Uhr